Unser altes neues Stammrestaurant: Rosticceria Massimo

Lebhaft, quirlig, gesellig, herzlich – genau so geht es im Massimo zu. Das kleine italienische Restaurant gehört zu den beliebtesten Institutionen der Kölner Südstadt (vermutlich sogar der gesamten Kölner Gastroszene) und zeichnet sich durch seine vielen treuen Stammgäste aus. Auch wir waren viele, viele Jahre Stammgäste, sind aber nach dem Tod des Besitzers einige Jahre nicht mehr dort gewesen. Nun haben wir das Restaurant quasi wiederentdeckt … und es wird definitiv wieder zu einem unserer Stammrestaurants.

Bei Massimo gibt nur wenige Plätze; drinnen sitzt man an hohen Tischen mit Barhockern und im Sommer werden auch ein paar kleine Tischchen auf den Bordstein vor dem Lokal geräumt. Hier ist an sieben Tagen die Woche jeder dieser wenigen Plätze belegt und man kommt gar nicht drumherum, seine Tischnachbarn kennenzulernen. Und genau das macht den Charme des Restaurants aus. Weiterlesen „Unser altes neues Stammrestaurant: Rosticceria Massimo“

Kunstbruder: Cross Culture Streetfood im Belgischen Viertel


Eins der interessantesten Kölner Gastrokonzepte findet sich in der Händelstraße im Belgischen Viertel.
Von außen wirkt das Restaurant erst einmal erstaunlich unscheinbar, wer es betritt, wird allerdings positiv überrascht: Im Kunstbruder treffen Streetart-Galerie 🎨  und Cross-Over-Restaurant 🍽 🍷 aufeinander. Das Interieur ist bunt zusammengewürfelt und trotzdem geschmackvoll. Egal wohin das Auge fällt, überall gibt es spannende Kunst zu entdecken, ohne, dass die Wände dabei überladen wirken.

Mindestens genauso spannend ist die Speisekarte, die vorwiegend indische, aber auch ein paar japanische und mediterrane Streetfood-Gerichte offeriert.
Tipp: Wer sich für ein Tasting Menü (für 15,50 €) entscheidet, kann drei Tapas (3 x vegetarisch oder 2 x vegetarisch und 1 x mit Fleisch) wählen und bekommt dazu Reis und Brot. Besonders die indischen Gerichte suchen in Köln Ihresgleichen. Übrigens findet ihr im Internet nicht die vollständige Karte, sondern mir einen kleinen Ausschnitt der kreativen Gerichte. Man muss also schon persönlich vorbei gehen, um sich von der Zusammenstellung der Gerichte überzeugen zu lassen.
Was gilt es sonst noch zu wissen?: Der Service im Kunstbruder ist sehr, sehr freundlich, nur manchmal ein wenig langsam. Ein Ort zum Entschleunigen also. 😉 So hat man wenigstens Zeit, in Ruhe die ausgestellte Kunst zu bewundern, die hier auch käuflich erworben werden kann.

Fazit: Hingehen und mal was Neues ausprobieren! Es lohnt sich.

Kunstbruder: Händelstr. 51, 50674 Köln

Mo.- Do. 12:00-22:00, Fr. & Sa. 12:00-23:45, So. 15:00-22:00 Uhr

Mataim – Gourmet Falafel in Nippes

Egal, ob man Falafel eigentlich mag oder nicht, nach einem Besuch im Mataim (Neusser Str. 339) werdet ihr sie lieben. 😍
Das kleine Restaurant übersieht man auf den ersten Blick fast, dabei versteckt sich hinter der unscheinbaren Fassade ein kleiner Gourmettempel.
In dem rustikal und super stylish eingerichteten Laden kann man unglaublich leckere vegetarische und vegane orientalische Genüsse schlemmen. Im Mittelpunkt stehen im Mataim verschiedene Falafelgerichte, die beispielsweise mit Hummus, Harissa, Zataar-Brot und verschiedenen sehr kreativen Salatvariationen serviert werden. (Unbedingt probieren: den Möhrensalat! 🙏🏻😍) Neben den köstlichen Falafelkreationen stehen u.a. auch Süßkartoffelpommes mit Safran Aioli, Babaganoush oder Halloumisticks auf der Karte.
Dazu gibt es on top noch leckere hausgemachte Limonaden, Dattelcola und den super netten Service.
Was will man mehr? Achja: Moderate Preise. Check ✅ Weiterlesen „Mataim – Gourmet Falafel in Nippes“

Japanische Tapas im Daikan

Mit dem Daikan hat Köln nun seit einem halben Jahr seine erste eigene Izakaya. Der  Begriff bezeichnet im japanischen eine Kneipe, in der man zu den Drinks immer auch etwas zu essen bekommt, meistens handelt es sich dabei um Kleinigkeiten. Ergo: Das Daikan kann man auch gut und gerne als Tapasbar bezeichnen.

Das Konzept ist simpel und geht gerade deshalb voll auf: Eine kleine Auswahl japanischer Tapas, spitzen Qualität, absolut unkomplizierter Service, lässiges, sehr reduziertes Design. Und das alles auf der Maastrichter Straße im Belgischen Viertel. … Dabei fühlt man sich hier fast so, als wäre man in einem Berliner Szenerestaurant gelandet. Weiterlesen „Japanische Tapas im Daikan“

Die Rösterei – Das Mekka für Kaffeefans liegt im Belgischen Viertel

Die Rösterei auf der Aachener Straße

 

Wow, hier ist einfach alles schön: Das schlichte Interieur, der Holzfußboden, die dezente Deko, das Geschirr und selbstredend der servierte Kaffee. ☕️  Letzterer ist nicht nur optisch ein Gedicht – die Barista verstehen hier wirklich etwas von der Kunst, guten Kaffee zu zaubern.

Serviert wird moxxa caffè – eine hauseigene Marke aus 100% Hochland-Arabica-Bohnen, die im Ladengeschäft auf der Aachener Straße frisch geröstet werden. Biologisch und Fairtrade, versteht sich.  Weiterlesen „Die Rösterei – Das Mekka für Kaffeefans liegt im Belgischen Viertel“

Weinprobe unter Freunden – In der Vinothek La Vincaillerie

Ihr habt Lust auf eine unversnobbte Vinothek? Ihr sucht eine Weinprobe mit unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis? Ihr wollt mal was völlig Neues ausprobieren? Dann auf zur Vincaillerie in der Leostr. 57 in Köln-Ehrenfeld. 🍷
Hier gibt es Naturwein – und der schmeckt auf den ersten Schluck ganz anders als das, was man sonst so kennt – auf den zweiten Schluck übrigens auch.

Naturwein – das bedeutet nach der Definition der Vincaillerie (eine offizielle Definition gibt es noch nicht): ohne synthetische Mittel auf dem Weinberg, handgelesen, spontanvergoren, ungefiltert, ungeklärt, ungeschönt, und  maximal mit 30mg/l geschwefelt – am liebsten aber ganz ohne Schwefelung.

Die Inhaberin des Ladens Surki-Ki Schrade verkauft Naturwein aus Überzeugung und wer sie bei einer ihrer Weinproben erlebt, lässt sich schnell von ihrer Passion überzeugen. Weiterlesen „Weinprobe unter Freunden – In der Vinothek La Vincaillerie“

La Patata La Plata – Kleiner Geheimtipp für Fans der spanischen Küche

Klein, aber oho! Wer das schlichte, spanische Restaurant La Patata La Plata betritt, wundert sich erst einmal, wie klein das Lokal ist. Aber gerade das macht es besonders gemütlich.

Auf der Tageskarte an der Wand findet man Paella, Lamm und Fischgerichte.
Wer Tapas bestellen möchte, geht nach vorne an die Theke und kriegt dort die üppige Auswahl erklärt. Ein Tapasteller kostet jeweils 4€ und ist üppig gefüllt. Hier geht man nach 3 Tapas satt nach Hause. Bei viel Hunger empfehlen sich 4 Tapas.
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Unser Oktoberliebling: Französische Tapas in der Bagatelle

Lust auf französische Tapas? 🇫🇷
Na dann ab in die Bagatelle in der Südstadt!
Hier werden die Taps „Bagatellen“ gennant und für 4-5 Euro € das Stück serviert. Die Vorspeisen-„Bagatellchen“ liegen bei 3 €.

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Wir haben das Kartoffelgratin mit Gruyère probiert und es hat hervorragend geschmeckt, ebenso der gebratene, grüne Babyspargel in Meersalz und Olivenöl. Nur der klassische französische Zwiebelkuchen hätte noch einen kleinen Pfiff gebrauchen können.
Insgesamt war es aber sehr lecker. 😋
Die Weinauswahl ist hier hervorragend. Ein Glas 🍷 liegt allerdings bei 4-5 €, sodass man besser gleich ne ganze Flasche nimmt (18-22€ im Schnitt). 🍾

Die Atmosphäre  ist äußerst gemütlich, der Service aufmerksam und freundlich. Allein wegen des klasse Personals möchte man unbedingt bald wieder kommen.
Die Bagatelle liegt in der Teutoburger Str. 17, hat 7 Tage die Woche geöffnet und hat auch einen Mittagstisch.
Unser Oktoberliebling! 😻

P.S. Es gibt mittlerweile auch eine Bagatelle in Lindenthal (Bagatelle zum Marienbildchen, Falkenburgstr. 21).

 

Bad Ape – die Sandwichkünstler in der Kölner City

Willkommen beim Bad Ape in der Alte Wallgasse 2A!

img_2822In einer Seitenstraße der Ehrenstraße findet ihr diesen kleinen Laden. Etwas versteckt, wie es sich für Geheimtipp-Perlen gehört. Allerdings hat das Team vom bad.ape.cologne grade den Gastro-Gründerpreis gewonnen, also ist das mit dem „Geheimtipp“ wohl bald Geschichte.

Was gibt es hier?
Leckere, äußerst kreative Salate und selbstgemachte Beerenlimonade, falls ihr die Shoppingpause für eine gesunde Stärkung nutzen wollt.
Besonders bekannt sind die Affen für Ihre Sandwiches (bzw. „Apewiches“) beispielsweise mit 36 Stunden gegartem Ochsenfleisch, Miesmuscheln oder mit geräuchertem Sous-vide-Hühnchen. Die vegetarische Sandwich-Variante war leider ausverkauft, als wir vor Ort waren, aber die Salate waren lecker und die äußerst glücklichen Gesichter der Sandwich essenden Gäste sprachen Bände. Weiterlesen „Bad Ape – die Sandwichkünstler in der Kölner City“

Türkische und kurdische Küche – Ein Besuch beim Bona’me in Köln Deutz

Ganz schön schön hier!

IMG_2662.jpgNicht nur das Ambiente überzeugt im Bona’me, die türkischen und kurdischen Gerichte, die hier vor den Augen der Gäste frisch zu bereitet werden, sind ebenfalls einen Besuch wert.

Für uns gab es als Vorspeise Sigara Böregi (Teigröllchen mit Weißkäse und Spinat, unbedingt probieren!) und als Hauptgang #Pide mit Ziegenkäse und Rucola. Auch den Bulgur mit Spinat haben wir probiert und können nur sagen: ein ganz großes Yummy! 😋

Was wir schade finden: Es gibt hier Kölsch und Weizen, aber leider kein türkisches Bier. 🍻
Außerdem hat man sich am Selbstbedienungskonzept von Vapiano orientiert. Als Gast ordert man an verschiedenen Stationen selbst sein Essen und wartet dann am Tisch, bis das „Rufgerät“ einem signalisiert, dass man sein Gericht abholen kann. So kann es leider passieren, dass man in einer Gruppe zeitversetzt sein Essen bekommt.

Trotzdem: Essen und Ambiente haben uns überzeugt, wir kommen gerne wieder. … und hoffen ein wenig, dass wir in Zukunft hier ein Efes Bier bekommen. 😋
Eine weitere, ebenso schöne Filiale gibt es übrigens im Rheinauhafen.