Unser Wochenende in Bildern Teil 2: Wieso in Odonien Blut floss

… Hach, endlich mal ein dramatischer Teaser! Da MÜSST ihr ja einfach weiterlesen, oder?

Nachdem ich den Samstag auf meinem 1. BarCamp verbracht habe, gab es abends noch die mittlerweile fast schon obligatorische Flasche Wein am Brüsseler Platz, einen Abstecher bei „Art und Amen“ in der Kirche am Brüsseler Platz (an dem Abend spielte eine tolle Band, von der wir durch Zufall noch die letzten drei Stücke gehört haben) und den ebenfalls fast schon obligatorischen Absacker im Goldenen Schuss.

… Dass ich hier jetzt zweimal „obligatorisch“ verwendet habe, weist darauf hin, dass ich möglicherweise ein wenig Abwechslung in mein Wochenendprogramm  bringen sollte. Sonst gibt es hier demnächst nichts mehr zu posten. 😉

Bevor ich euch also zu sehr mit meinem Geschwafel langweile, kommen hier nun kurz und knackig zum Sonntag. Dieser sollte eigentlich am Kulturdeck/Aachener Weiher mit „Rap im Park“ beginnen. Aufgrund eines Unfalls des Techniklieferanten wurde die Veranstaltung jedoch sehr kurzfristig abgesagt. (An dieser Stelle. GUTE BESSERUNG!) Sie soll allerdings an einem der nächsten schönen Sonntage nachgeholt werden, also liebe Rap-Fans haltet schon einmal Augen und Ohren auf!
Da wir das zu spät mitbekommen haben, waren wir trotzdem am Aachener, haben ne Runde am See in der Sonne gesessen und unser erstes Bierchen getrunken. Auch nicht verkehrt.

Anschließend ging es halb mit der Bahn, halb zu Fuß, und letzten Endes mit dem Taxi, zum Odonien Open Air mit Kollektiv Ost. Dort gab es nach Bezahlen von 10 € Eintritt erst einmal einen riesigen Stempel auf den Arm.

Stempel
Stempel – Groß aber erst recht „oho“

Leider war an diesem Tag nur ein Floor geöffnet, was ich bei 10 € Eintritt nicht soooo doll fand. Dafür gab es allerdings Planschbecken – bei Temperaturen von über 30°C eine hervorragende Idee! Also einfach mal mitsamt der Schuhe reingestellt und „abgezappelt“. Neben dem Planschbecken stand noch ein schniekes Sofa, so dass man auch chillen und gleichzeitig seine Füße kühlen konnte. Die richtigen Pros haben dabei natürlich auch noch Selfies geschossen. 😉

Selfie-Zeit in Odonien
Selfie-Zeit in Odonien – meine Begleitung wollte wohl nicht mit ins Bild 😀
Planschbecken in Odonien
Im Planschbecken: Da war der Fuß noch unversehrt …

Irgendwann haben wir uns natürlich auch mal außerhalb der Planschbecken bewegt. Dabei sah ich sogar noch aus dem Augenwinkel, dass jemandem eine Bierflasche in einer der mittlerweile entstandenen Schlammpfützen fiel. Die Scherben wurden zwar größtenteils aufgesammelt aber ich hab mir in dem Moment sogar noch eine geistige Notiz gemacht: Achtung, diese Pfütze später besser umgehen. Das ging auch fürs Erste gut.

Dämmerung in Odonien
Zu etwas fortgeschrittener Stunde: Die iPhone-Kamera gibt mal wieder ihr Bestes. 😉

Als die Sonne allerdings untergegangen – und drei Bier mehr geflossen waren – hatte ich die Pfütze schon wieder vergessen und bin natürlich auf dem Weg zur Bar einmal quer durchgelatscht. Mit Glasscherben im Fuß hab ich mittlerweile schon Erfahrung. Deshalb konnte ich einigermaßen gelassen bleiben, als ich die Scherbe in meinem Schuh sah und feststellte, dass meine Hand nach dem Ausziehen desselbigen blutüberströmt war. Gut, das viele Bier könnte möglicherweise auch etwas dazu beigetragen haben … Jedenfalls haben wir professionelle Wundreinigung betrieben: Eine Flasche Wasser drüber, dann einen Wodkashot auf die Wunde, sich freuen, dass man ne Tetanus-Impfung hat, dann Pflaster drauf und Fuß ne Stunde lang still halten. Danach konnte es weiter gehen. 😎

Während meine Freunde zur Bar liefen, um Wasser und Wodka zu besorgen und ich noch mit blutigem Fuß und blutiger Hand am Rand der Tanzfläche saß, wurde ich übrigens von einem besoff… äh besorgten Mann angesprochen. Sein hilfreicher Kommentar: „Scheiße, ich hoffe, du hast genug Alkohol getrunken. Dann tut’s nicht so weh.“ An dieser Stelle: Danke für diese aufbauenden Worte. 😉

Odonien nach Sonnenuntergang
Odonien nach Sonnenuntergang

Nach der Open Air-Party ging es für uns übrigens noch weiter in den Stiefel und in die Wohngemeinschaft. Diesen Sonntag war allerdings nicht mehr so viel los, so dass wir uns weitere Fotos gespart haben. Nichtsdestotrotz sind beide Locations einen Abstecher wert (vielleicht nur nicht Sonntag abends nach 23 Uhr).

Als ich dann nachts nach Hause kam, wurde ich wie immer von der kleinen Mieze an der Tür empfangen:

Empfang durch Cindy an der Tür
Tascheschmusen zum Empfang ist bei der kleinen Mieze Pflichtprogramm

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…. Weil dieses Mal ein Bericht zum Freitag fehlte, hier noch eine kleine Ergänzung zum Montag:

Für mein Gästezimmer gab es neue Kunst! Über der Couch hängt ein neues Bild meiner Mama (hier klicken, um auf ihre Homepage zu kommen), aber seht selbst:

Neues Bild im Gästezimmer
Neues Bild im Gästezimmer – gemalt von meiner Mama
Neues Bild im Gästezimmer
Neues Bild im Gästezimmer

Ein weiteres Highlight: Endlich gingen die Tickets für die „Im Westen nix Neues“-Tour von Prinz Pi in den Vorverkauf! Wie lange ich darauf gewartet habe …! Gleich mal zwei Stück gesichert! Jetzt heißt es: Freuen auf April 2016!

Prinz Pi - Im Westen nix Neues-Tour
Prinz Pi – Im Westen nix Neues-Tour

Hier ein Track zum Einstimmen:

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