Ein Hauch von Neapel: Das 485° in der Südstadt

Noch so ein Beitrag, der schon vor Wochen online gehen sollte, aber wie gesagt: Die Silvesterparty und eine hartnäckige Angina sind mir da in die Quere gekommen. Aber hier kommt es nun, das Blogposting zum Restaurant 485° in der Südstadt.

Schon seit die erste Filiale der Pizzeria 485° auf der Kyffhäuserstraße eröffnet hat, war ich neugierig und wollte dort unbedingt mal essen gehen. Aber die Liste mit Lokalitäten, die ich mal besuchen möchte, ist lang und irgendwie habe ich es nie dorthin geschafft. Da musste erst die neue Filiale auf der Bonner Straße eröffnen, bis ich mal das Konzept der neapolitanischen Pizza mit eigenen Augen (und den restlichen Sinnen) erfahren konnte.

Ein Montag kurz vor Silvester, ich war mit zwei Freundinnen samt Nachwuchs zum Rheinspaziergang verabredet. Wir haben uns am Heumarkt getroffen und sind Richtung Südstadt gelaufen. Wir hatten ursprünglich mal überlegt, möglicherweise bis zum Bootshaus Alte Liebe in Rodenkirchen zu spazieren und dort etwas zu uns zu nehmen. (Ehrlich gesagt, ist das Essen auf der Alten Liebe jetzt nicht gerade herausragend aber dafür ist die romantische und gemütliche Atmosphäre dort unschlagbar.)
Allerdings machte uns unser Hunger einen Strich durch die Rechnung und wir schafften es nur bis in die Südstadt.

Da wir aber alle eh mal das 485° ausprobieren wollten, kehrten wir einfach spontan hier ein und probierten uns durch die Karte. Wer das Konzept des Restaurants noch nicht kennt: Hier wird neapolitanische Pizza angeboten, deren Teig 72 Stunden geruht hat und dann für 60 Sekunden in einem 485 Grad heißen Ofen (kein Steinofen) erhitzt wird. Durch die kurze Backzeit wird der Teig nicht so knusprig, wie man es sonst von (Steinofen-)pizzen gewohnt ist. Man kann zwar darum bitten, dass die Pizza ein bisschen länger im Ofen bleibt, dann wird der Teig aber sehr sehr dunkel und schmeckt – zumindest im meinem Fall – an manchen Stellen leicht verbrannt.

Auf der Karte stehen hauptsächlich ausgefallene Pizzavarianten, so dass wir, neben meiner obligatorischen Pizza Margherita (8 €), eine Pizza Friarielli mit Salsiccia, Rübstiel und Pommery Senf (11,50 €) und eine (sog. weiße) Pizza Fjord mit Schmand, Lachs, Meerrettich und Granatapfel (12 €) bestellten. Fotos der Pizzen könnt ihr am Ende des Beitrags sehen. Die Pizzen schmecken insgesamt etwas anders als die typische Pizza. Das Feedback meiner Freundinnen zum Geschmack war gemischt, während die weiße Pizza Fjord gut ankam, wurde die Pizza Friarielli als etwas zu fettig beurteilt. Und meine Pizza Margherita war lecker (bis auf an den zu dunklen Stellen) aber hat mich nicht unbedingt vom Stuhl gehauen, deshalb hat mich auch das Preis-Leistungs-Niveau insgesamt leider  nicht überzeugt.

Allerdings ist das Lokal vom Innendesign her schön eingerichtet, das Personal war sehr sehr nett und die „Gingerbomb“-Limonade ist der Oberknaller. Auch die Premium Cola kann einiges. Wenn man mal in Sachen Pizza etwas Neues ausprobieren möchte und wert auf eine schöne Atmosphäre legt, kann man dem 485° durchaus mal einen Besuch abstatten. Außerdem sind Geschmäcker ja verschieden und das Restaurant wird sicherlich nicht umsonst eine Gaut&Millau-Empfehlung erhalten haben.

Adresse und Öffnungszeiten:

485° Südstadt
Bonner Str. 34, 50688 Köln
Tel.  0221. 932 931 48 (Reservierung ab 6 Personen)
Mo – Do: 12:00 – 22:30 Uhr
Fr: 12:00 – 23:00 Uhr
Sa: 12:00 – 23:00 Uhr
So/Feiertag: 13:00 – 22:00 Uhr

485° Neustadt-Süd
Kyffhäuserstr. 44, 50674 Köln
Tel. 0221/397 533 30 (Keine Reservierung möglich!)
Mo – Do: 12:00 – 22:30 Uhr
Fr: 12:00 – 23:00 Uhr
Sa: 12:00 – 23:00 Uhr
So/Feiertag: 13:00 – 22:00 Uhr

P.S: Ich habe leider nicht so viele Bilder gemacht; ich war wohl zu abgelenkt durch die Mädels – besonders durch den Nachwuchs. ❤ Aber ich finde, das ist eine richtig gute Entschuldigung. 😉 Ich hoffe, ihr könnt euch trotzdem einen guten ersten Eindruck verschaffen!

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Ein Gedanke zu “Ein Hauch von Neapel: Das 485° in der Südstadt

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