Von verrückten Wegemarkierungen, brennenden Oberschenkeln und glücklichen Hühnern – Kölnpfad Etappe 8

Alternative title: Von verrückten Wegemarkierungen, brennenden Oberschenkeln, glücklichen Hühnern (Achtung, total lustiges Wortspiel!) und knackig-kurzen Überschriften. 😉
Anmerkung: Alle Fotos findet ihr ganz am Ende des Artikels.

Jetzt, wo endlich der Frühling in und um Köln eingekehrt ist, wird es wieder Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren, den Rucksack zu packen und sich – selbstredend – den Selfiestick zu schnappen. 😉
Start der Tour ist dieses Mal die Haltestelle Thielenbruch (KVB-Linie 3 oder 18). Wer dort aussteigt, läuft direkt auf das Straßenbahnmuseum der Stadt Köln zu – und dementsprechend hat bereits die Starthaltestelle der Wanderung einen besonderen Charme.

Zu Beginn der Wanderung machen es einem zunächst  die vielen Wegemarkierungen verschiedener Wanderrouten etwas schwer, sich zu orientieren. Deshalb starteten wir erst einmal in die falsche Richtung und liefen einige Male auf verschiedenen Pfaden vor und zurück, bevor wir endlich auf der richtigen Route waren – und die Beschilderung nach und nach eindeutiger wurde. Merke: Gerade für den Start von Etappe 8 lohnt es sich dann doch, sich die Wanderkarte und/oder den Wanderführer des Kölner Eifelvereins zuzulegen. (Selbiges gilt übrigens auch für die gesamte Route von Etappe 2.)

Im Vergleich zu den Routen, die wir bisher gewandert waren, weisen die 18 Kilometer der achten Etappe einige Steigungen auf, sodass es gerade für diese Tour wichtig ist, genug zu trinken und Proviant einzupacken. Ein wenig Kondition sollte man ebenfalls mitbringen.

Die Etappe führt hauptsächlich auf Waldwegen über Gierath, an der Saaler Mühle vorbei, nach Breit, durch Hardt sowie Milchborntal und dann über einen letzten Aufstieg hoch zum Schloss Bensberg. Einige Highlights auf dem Weg sind die kleine Wiesenkapelle St. Rochus oberhalb von Bergisch Gladbach-Sand, das Gut Lerbach mit seiner Milchtankstelle und einem Automaten, an dem man Eier der auf auf der großen Wiese glücklich scharrenden Hühner kaufen kann sowie das Naturfreundehaus Hardt. Dort kann man nach ca. 3/4 der Wegstrecke wunderbar einkehren, die Natur genießen und sich mit einer Mahlzeit (oder in unserem Fall Apfelschorle und Eiscreme) stärken. Ein weiteres Highlight ist natürlich der Zielpunkt derWanderung: Das Schloss Bensberg. Aber auch der gesamte Rest der Etappe ist gerade aufgrund der malerischen Landschaften wunder-wunder-bar, so dass Etappe 8 nun unsere offizielle Kölnpfad-Lieblingsroute geworden ist.

Für 18 Kilometer Wanderung haben wir – mit anfänglichem Verlaufen und 40 Minuten Pause im Naturfreundehaus – 5 Stunden benötigt. Danach qualmten uns die Füße, die Oberschenkel brannten und wir waren alle ziemlich platt – aber mehr als das waren wir entspannt und glücklich … und voller Vorfreude auf Etappe 9.

Weitere Wanderberichte zum Kölnpfad findet ihr auf unserem Blog übrigens zu folgenden Routen:

Etappe 1: Vom Heinrich-Lübke-Ufer in Rodenkirchen, durch den Weißer Rheinbogen und den Forstbotanischen Garten, das Friedenswäldchen sowie den äußeren Grüngürtel zum Kalscheurer Weiher und schließlich nach Klettenberg.
Etappe 2: Vom Klettenbergpark über den Decksteiner Weiher, durch den Stadtwald, zum Stadion in Müngersdorf und nach Bocklemünd (so schön, dass wir sie bereits zweimal gewandert sind).
Etappe 10 – unsere Zweitliebste Route: Von Porz-Wahn  über Libur, Langel, die Freizeitinsel Groov bis nach Zündorf.
(Etappe 11führt von Zündorf über Porz, Westhoven und Poll zur Rodenkirchener Brücke. Diese Route sind wir auch gewandert, fanden sie aber so unspektakulär, dass wir ihr ausnahmsweise keinen Bericht gewidmet haben.)

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2 Gedanken zu “Von verrückten Wegemarkierungen, brennenden Oberschenkeln und glücklichen Hühnern – Kölnpfad Etappe 8

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